Zu Gast bei Freunden

Erfahrungen mit den Stellplatzführern von „France Passion“ und „Landvergnügen“

Die Idee ist ebenso simpel wie genial. Eine geringe Jahresgebühr öffnet ein Portal zu einer Camperwelt mit einfachen Regeln: Eine kostenfreie Übernachtung bei zumeist landwirtschaftlichen Betrieben – manchmal sogar mit Zugang zu Strom, Wasser und WC. Im Gegenzug freuen sich die Gastgeber über ein Interesse an ihren Erzeugnissen und profitieren gegebenenfalls von der Kauflaune ihrer Gäste. Eine klassische Win-Win-Situation. „France Passion“ aus dem südfranzösischen Carpentras war der Pionier auf diesem Gebiet. Mittlerweile finden sich aber in vielen europäischen Ländern Nachahmer. Ist dieses Konzept eine Alternative zu den „Übernachtungsklassikern“ auf Camping- und Stellplätzen? Und was unterscheidet das französische Original von der deutschen Kopie?

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Auf Schmugglerpfaden

Vierte Etappe einer Deutschland-Umrundung

Diese vierte Etappe liegt nun schon drei Jahre zurück. Ich hatte sie damals aus gesundheitlichen Gründen und wegen des äußerst schlechten Wetters abgebrochen. Es war mein fester Vorsatz, die Tour im folgenden Jahr fortzusetzen und dann vielleicht das Dreiländereck Tschechien, Polen und Deutschland zu erreichen. Das wäre dann eine vollwertige vierte Etappe gewesen. Im Jahr 2019 gab es allerdings andere, familiäre Herausforderungen anzunehmen und ich setzte den lang gehegten Wunsch nach einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg um. Womit ich natürlich nicht rechnen konnte, war, dass die anschließenden Pandemie-Jahre jegliche Tourplanung torpedieren würden. So berichte ich nun über eine kurze vierte Etappe, in der Hoffnung, dass die Fünfte wieder länger ausfallen wird.

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Italien – Fuori Stagione

Das beliebte Reiseland im „Saisonalen Nirwana“ – reizvoll oder öde?

Das sommerliche Getümmel auf der Piazza del Campo in Siena, am Gardasee oder an den Stränden der toskanischen Maremma erfordert ein gewissen Maß an Leidensfähigkeit. In der Hochsaison bleibt der Wunsch nach entspanntem und weitgehend ungestörtem Urlaubsgenuss meist unerfüllbar. Kolonnenlaufen, Schlange stehen, horrende Parkgebühren, volle Strände, überfüllte Restaurants und ausgebuchte Campingplätze – das gehört einfach zum Sommerurlaub. Wie es wohl wäre, Italien eimal nur mit den Einheimischen teilen zu müssen und die touristischen Highlights ungestört genießen zu können. Jetzt, im November, müsste doch eigentlich die ideale Zeit für eine derartige Erfahrung sein. Wäre das vielleicht ein tragfähiges Reisekonzept oder fehlt am Ende doch etwas?

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Die Fünf Erden – kein Geheimtip

Wandern an der Ligurischen Küste

Die Cinque Terre sind eigentlich ganzjährig – zumindest „gut besucht“. Der ligurische Naturpark mit seinen fünf, an die Steilküste hingetupften Dörfern, ist ein nur allzu beliebtes Reiseziel. Vielleicht bietet der „goldene Oktober“ in diesem Jahr ein kleines Zeitfenster, um die „fünf Erden“ in weitgehend entspannter Atmosphäre zu erkunden.

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Verstärkung für den Gefährten

Neues Mobilitätskonzept mit Anhänger und Roller

Vor zwei Jahren schauten wir in Südfrankreich jedesmal ein wenig neidisch, wenn unsere Nachbarn mit ihrer Vespa vom Campingplatz aus die Region erkundeten. Unser Aktionsradius zu Fuß oder mit dem Fahrrad war doch vergleichsweise mickrig. Und mit dem Kastenwagen täglich auf Entdeckungsreise zu gehen, ist nun wirklich keine Option. Ein neues Mobilitätskonzept musste her.

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