Verstärkung für den Gefährten

Neues Mobilitätskonzept mit Anhänger und Roller

Vor zwei Jahren schauten wir in Südfrankreich jedesmal ein wenig neidisch, wenn unsere Nachbarn mit ihrer Vespa vom Campingplatz aus die Region erkundeten. Unser Aktionsradius zu Fuß oder mit dem Fahrrad war doch vergleichsweise mickrig. Und mit dem Kastenwagen täglich auf Entdeckungsreise zu gehen, ist nun wirklich keine Option. Ein neues Mobilitätskonzept musste her.

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Wie auf Wolken

Ein neues Fahrwerk für den Gefährten

Der Fahrer/ die Fahrerin eines Fiat Ducato, einem der am weitesten verbreiteten Basisfahrzeuge für Reisemobile, wird auf Reisen ständig daran erinnert, dass er oder sie ein Nutzfahrzeug steuert. Zudem wird dieses Nutzfahrzeug durch seine permanente Beladung auch ständig an der Nutzlastgrenze bewegt. Das Standardfahrwerk mit seinen Blattfedern und den einfachen Federbeinen ist definitiv nicht auf Fahrkomfort ausgelegt und wirkt nur allzu häufig überfordert. Es rumpelt und poltert; jede Fahrbahnunebenheit wird ungefiltert an die Nackenwirbel der Besatzung weitergeleitet.

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Mehr Autarkie wagen

Einbau einer Trockentrenntoilette

Der Traum von der grenzenlosen Freiheit des VanLife wird immer dann abrupt eingebremst, wenn der Fäkalientank unbarmherzig nach seiner Entleerung verlangt. Zwei maximal drei Tage „freies Leben“ passen in das weniger als zwanzig Liter fassende Reservoir. Anschließend bestimmt die Sucherei nach einer Entsorgungsstation den weiteren Reiseverlauf. Eine Trockentrenntoilette soll uns nun künftig, nicht nur die ersehnte Unabhängigkeit sichern, sondern – durch den Verzicht auf Chemie – auch das ökologische Bewusstsein stärken.

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Der Gefährte

Die ersten zwei Jahre oder „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“)

„Wie heißt denn eigentlich euer Reisemobil?“ Die Frage unserer Stellplatznachbarn trifft uns vollkommen unvorbereitet. Unser Kastenwagen hat keinen Namen, nur eine Typenbezeichnung: Ducato oder Dexter. Wir haben bislang nicht die Notwendigkeit erkannt, einen individuellen Namen zu vergeben. Audrey Hepburn ruft in dem Filmklassiker „Frühstück bei Tiffany“ ihr Haustier doch auch nur „Kater“. Ein untauglicher Versuch der Rechtfertigung. Die Reaktion ist ebenso eindeutig wie anklagend:  „Jedes Wohnmobil braucht einen Namen!“ Jetzt fühlen wir uns schuldig.

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