Über mich

Bis vor fünf Jahren war ich für ein international agierendes, großes Unternehmen tätig. Viele Reisen, die ich in leitenden Funktionen – zuletzt in der Marketing-Abteilung – durchgeführt habe, führten mich in das europäische und außereuropäische Ausland. Dabei entwickelte ich eine besondere Vorliebe für den afrikanischen Kontinent, den ich auf zahlreichen Urlaubsreisen, zum Teil auch mit Zelt und Campingfahrzeugen, erkundet habe.

Seit meinem Ausstieg aus dem Arbeitsleben habe ich den Blick ein wenig gesenkt und mich näherliegenden Zielen zugewendet. Schon seit vielen Jahren habe ich mich dem Touren-Radeln verschrieben und verbinde diese Leidenschaft mit meinem Faible für das Schreiben. Auf diese Weise sind einige Reiseberichte entstanden.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand (was für ein schlimmes Wort) und meinem Umzug vom heiteren Rheinland in den sonnigen Südwesten wollte ich ein größeres Projekt angehen. Vor drei Jahren habe ich begonnen, die Außengrenzen Deutschlands mit dem Fahrrad abzufahren. Von den insgesamt 4.000 Kilometern sind mittlerweile etwa 1.200 geschafft. Was ich dabei erleben durfte und musste, davon werde ich in diesem Blog berichten.

Einen weiteren „Rentner-Traum“ habe ich aufgegeben beziehungsweise stark modifizert. Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich vor einigen Jahren den Bootsführerschein gemacht um später mit dem eigenen Segelboot die südeuropäischen Küsten unsicher zu machen. Aus dem Segelboot ist mittlerweile ein kompaktes Reisemobil geworden, mit dem meine Gefährtin und ich seit einiger Zeit vorzugsweise bei unseren französischen Nachbarn unterwegs sind. Um es vorwegzunehmen: wir sind nicht in erster Linie Wohnmobilisten. Eigentlich können wir der üblichen „Camping-Kultur“ nicht viel abgewinnen. Unser Reisemobil ermöglicht uns jedoch eine Form des Reisens, die unseren Bedürfnisse am ehesten gerecht wird. Wir genießen die Bewegungsfreiheit und Spontaneität auf unseren Reisen. Wir sind tolle Routen gefahren, haben interessante Orte und reizvolle Landschaften gesehen, die nur durch diese Art des Reisens zu entdecken waren.

In den nasskalten Wintermonaten studieren meine Gefährtin und ich Karten und Reiseführer. Wir entwickeln derart viele Tour-Ideen, dass Frühjahr, Sommer und Herbst des Folgejahres nicht ausreichen, alle umzusetzen. Das Vorhaben einer Neuseeland-Reise ist zurückgestellt. In unseren Breiten gibt es so viel Schönes und Interessantes zu entdecken. Auf geht´s!

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