VanLife in Zeiten von Corona

Mit angezogener Handbremse in die neue Camper-Saison

Ein Virus hat unser aller Leben verändert. „Ausgangsbeschränkung, Kontaktverbot und Lockdown“ sind Begriffe, die unseren Alltag in den vergangenen Wochen deformiert haben. Nur zögerlich kriechen wir zurück in ein „normales Leben“ – wie wir es vor Corona kannten. Es bedarf aber keiner prophetischen Gabe um zu erahnen, dass vermutlich nicht alles wieder so sein wird, wie früher. Mit Bangen schaut der und die Reisewillige daher in Richtung Sommer.

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Im „Garten Frankreichs“

Mit dem Reisemobil unterwegs an der Loire

Gesperrt für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen – das Verkehrszeichen ist eindeutig. Mit unserem Reisemobil liegen wir glücklicherweise unterhalb dieser Grenze und dürfen die D 925 befahren. Alles andere wäre auch schade gewesen, denn gerade hier, direkt am Flussufer, ist der Charme des „Garten Frankreichs“, wie das Loire-Tal auch genannt wird, am besten zu erspüren. Wir sind unterwegs, entlang der unteren Loire, um eine Auswahl an Renaissance – Schlössern, einen launischen Strom und die exquisiten Weißweine kennenzulernen.

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Wasserwege

Zweite Etappe einer Deutschland-Umrundung

Es beginnt, wo es zuletzt endete. Die Erfahrungen aus der vorangegangenen Episode sind umgesetzt. Beim Gepäck wurde Gewicht eingespart, Mensch und rollendes Material sind in technisch einwandfreiem Zustand. Auch diesmal ist der Weg das Ziel. Es gibt keine Vorgaben nur eine Richtung. Ich bin richtig gespannt auf mein diesjähriges Abenteuer, denn auf mich wartet so etwas wie die Königsetappe – die Südgrenze mit den Alpen. Wie weit ich wohl heuer kommen werde?

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Das felsige Ende Frankreichs

Erste Reisemobilerfahrung in der Bretagne

Wie war das noch gleich? Dreht man das Absperrventil an den Gasflaschen nach links oder nach rechts, um es zu öffnen? Die Einweisung des Reisemobil-Vermieters war ja wirklich umfassend, aber kein durchschnittlich begabter Mensch kann diese Informationsflut vollständig und dauerhaft verarbeiten. Ein Blick in die Bedienungsanleitung verschafft Klarheit – nach links.

Wir haben uns für eine Bretagne-Rundfahrt ein Reisemobil gemietet. Viele Bekannte haben uns mit leuchtenden Augen von dieser Art des Reisens vorgeschwärmt. Man sei so unabhängig, könne spontan entscheiden zu bleiben oder weiterzufahren, hätte immer alles Notwendige dabei und müsse deshalb nicht täglich Koffer packen. Darüber hinaus spare man jede Menge Übernachtungskosten. Gepriesen werden immer nur die mannigfaltigen Vorzüge. Nachteile scheint es nicht zu geben. Jetzt wollen wir uns selbst ein Bild von dieser Reisefreiheit machen und die Bretagne scheint uns das geeignete Revier dafür.

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Myriametersteine

Erste Etappe einer Deutschland-Umrundung

Auf beiden Rheinufern sind sie ständige Wegbegleiter – die historischen Myriametersteine aus dem vorletzten Jahrhundert. Alle 10.000 Meter markieren sie die Entfernung zum Ausgangspunkt in Basel und zum Endpunkt in Rotterdam. Im Augenblick stehe ich vor dem Stein mit der römischen Ziffer 9 (IX) und erfahre, dass es noch neunzig Kilometer bis Basel sind. Die 730 Kilometer bis Rotterdam sind für mich augenblicklich ohne Belang, denn ich bin rheinaufwärts unterwegs, in Richtung der Schweizer Grenze.

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