Mit dem Strom

Entlang der Elbe von Dresden nach Magdeburg

Sächsische Weinstraße – ist das ein Wortwitz? Ich kenne ja einige Weinstraßen – eine der Bekanntesten liegt schließlich fast vor der eigenen Haustür. Aber von einem Weinanbaugebiet in Sachsen habe ich bislang noch nicht gehört. Und jetzt sind wir hier. In einem Weingut nahe Dresden, lümmeln wir entspannt in bequemen Liegestühlen und genießen ein Glas kühlen Weißwein. Der Blick gleitet von den Weinterassen über die beschirmten Stuhlreihen bis hinab zum Barockschlösschen auf dessen Terrasse live musiziert wird. Der Urlaub im eigenen Land beginnt vielversprechend. Ich bin gespannt, was uns noch erwartet, auf unserer Reise entlang der Elbe.

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VanLife in Zeiten von Corona

Mit angezogener Handbremse in die neue Camper-Saison

Ein Virus hat unser aller Leben verändert. „Ausgangsbeschränkung, Kontaktverbot und Lockdown“ sind Begriffe, die unseren Alltag in den vergangenen Wochen deformiert haben. Nur zögerlich kriechen wir zurück in ein „normales Leben“ – wie wir es vor Corona kannten. Es bedarf aber keiner prophetischen Gabe um zu erahnen, dass vermutlich nicht alles wieder so sein wird, wie früher. Mit Bangen schaut der und die Reisewillige daher in Richtung Sommer.

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Im Rotwein-Ländle

Ein Ausflug in Deutschlands größte Rotweinlandschaft

Der Mensch vergisst die Sorgen aus dem Geiste, der Frühling aber blüht, und prächtig ist das meiste,

So beginnt Friedrich Hölderlin (1770 – 1843) eines seiner Frühlingsgedichte. Ob der Dichter dabei seine Heimat, das Zabergäu, im Blick hatte, ist nicht überliefert.

Wir wollen das erste schöne Wochenende in diesem Jahr als Auftakt zur diesjährigen Reisemobilsaison nutzen und die „Schwäbische Toskana“ besuchen.

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„Robinson-Feeling“ an der Silberküste

Die endlosen Sandstrände an der französischen Côte d´Argent

Gibt es in unseren Breiten noch menschenleere Küsten? Strände, an denen kilometerlange Spaziergänge ein Genuss sind, ohne den sonst üblichen Slalom zwischen Sandburgen und Liegestühlen. Wo sich die Sinne nur an der salzigen Luft, dem Rauschen der Meeresbrandung und dem fernen Horizont ausrichten können. Wo nur eine Muschel, ein Stück Treibholz oder eine flüchtende Krabbe um Aufmerksamkeit buhlt. Gibt es all das in erfahrbarer Nähe oder lässt sich dieser Traum nur noch auf fernen Kontinenten realisieren? Eher skeptisch als zuversichtlich machen wir uns auf die Suche.

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Im Tal der Nüsse

Mit dem Camper entlang der Dordogne

Perigord, Dordogne, Auvergne, Zentralmassiv – all diese klangvollen Namen waren mir wohl bekannt. Weit weniger wusste ich über deren räumliche Lage oder politische Zuordnung. Ein kleiner geografischer Exkurs hilft bei der Orientierung.

Ziemlich in der Mitte Frankreichs liegt die ehemalige Region Auvergne (heute Auvergne-Rhône-Alpes) mit den alles überragenden Gipfeln des vulkanischen Zentralmassiv. Fans der Comic-Helden „Asterix und Obelix“ dürfte die Region bekannt sein, hat doch hier der berühmte Gallier-Fürst Vercingetorix auf dem Schlachtfeld von Gergovia (bei Clermont-Ferrand), den römischen Eroberern unter Gajus Julius Cäsars, erfolgreich Widerstand geleistet. Zahlreiche Flüsse graben sich unterhalb der Vulkane ans Tageslicht. Der Prominenteste unter ihnen ist sicherlich die Loire, die sich von hier aus auf ihre lange Reise in Richtung Norden macht. Wir hingegen begleiten die kleinere Dordogne auf windungsreichen 500 Kilometern durch schroffe Gebirge, liebliche Landschaften und vorbei an mittelalterlichen Städtchen, bis zu ihrer Mündung nahe Bordeaux.

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